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Labradorzucht aus den Kristallhöhlen

FCI - VDH - LCD

 

                 

Dazu möchten wir ihnen die Rasse und die Retrieverarbeit ein wenig näher bringen ...

Alle Retrieverrassen sind ursprünglich als Jagdhunde gezüchtet worden (engl. to retrieve: zurückbringen, apportieren).

Ihre Aufgabe war es in erster Linie, erlegtes Feder- und Wasserwild zu apportieren.

jagdliche Arbeit nach dem SchussDie meisten Retriever zeichnen sich daher durch folgende Eigenschaften aus....

  • beste Apportieranlagen
  • Wasserfreude und hervorragende Schwimmtechnik
  • freundliches, unkompliziertes Wesen
  • Arbeitswille
  • Standruhe (steadiness)
  • Ausdauer
  • gute Lenkbarkeit und Kooperationsbereitschaft
  • sehr gute und schnelle Lernbereitschaft

Diese Eigenschaften prädestinieren den Retriever für die jagdliche Arbeit nach dem Schuss und machen ihn auch sonst zu einem angenehmen Begleiter. Darüber hinaus verfügt er häufig über hohe Lernbereitschaft und den Wunsch, es seinem Menschen recht zu machen  (will to please).

Anny WasserarbeitViele Freunde dieser Rasse möchten ihre Hunde auf Grund ihres freundlichen Wesens und ihrer Führigkeit aber als reine Familienmitglieder halten. Dennoch sollte man bei der Anschaffung bedenken, dass diese Hunde oftmals nicht ausgelastet sind, wenn sie keine Aufgaben haben, die sie auch geistig fordern.

 

! Reines Spazierengehen, kann für einen Apportierhund nicht unbedingt ein befriedigender Ausgleich sein!

 

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Bedenken Sie vor der Anschaffung daher bitte auch im eigenen Interesse, ob Sie einem derartigen Begleiter für das nächste Jahrzehnt gerecht werden wollen und können...
 

 

Geschichte der Rasse

Die Vorfahren unseres heutigen Labradors hatten ihren Ursprung nicht - wie vom Namen her vermutet werden könnte - auf der gleichnamigen Halbinsel Kanadas, sondern in Neufundland. Es wird angenommen, dass der St.-John's-Hund sein Urahn ist. Die ersten wirklich gezielten Zuchtversuche mit Nachkommen dieser St.-John's-Hunde fanden in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in England und Schottland statt. Um 1899 soll in einem schwarzen Wurf erstmals ein gelber Welpe geworfen worden sein. Gelbe Welpen galten zunächst als untypisch und wurden meist getötet. In späteren Jahren fand sowohl der gelbe als auch der braune (chocolate) Labrador seine Liebhaber. Die Labrador Retriever findet man in reinrassiger Form nur in den Farben schwarz, gelb, braun. 
In Deutschland wurde 1966 der erste Labradorwurf beim VDH eingetragen.

Verwendung

Der Labrador ist von Haus aus ein Jagdhund. In England wird er vorwiegend für Arbeiten nach dem Schuss, v. a. auf Flugwild, eingesetzt. Der deutsche Jäger hat für ihn häufig vielfältigere Einsatzbereiche: Er wird also z. B. auch für die Schweissarbeit bei den häufig anfallenen Nachsuchen auf Schalenwild eingesetzt - oder aber zum Buschieren.

Als Jagdhund zeichnen den Labrador vor allem seine enorme Wasserfreudigkeit, seine Führigkeit, seine gute Nase, seine Ausdauer und sein ausgeprägter Apportiertrieb aus.
Der  Labrador Club Deutschland e.V. und der Deutsche Retriever Club e.V. bieten jagdlich interessierten Führern verschiedene jagdliche Prüfungen an.

Der Labrador eignet sich darüber hinaus für eine Reihe anderer Aufgaben. So zeigt er sehr gute Leistungen als Blindenführhund. Auch als Rettungshund bei Katastrophen wie Erdbeben, als Lawinensuchhund und nicht zuletzt als Spürhund bei Polizei, Zoll und Bundeswehr findet er Verwendung.

Obwohl als "Gebrauchshund" gezüchtet, führt heute ein grosser Teil der Labradore das Leben eines reinen Familienhundes. Tatsächlich besitzt er viele Eigenschaften, die ihn hierfür geradezu prädestinieren. Trotzdem sollten Labradorbesitzer niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist.

Derjenige, der all dieses nicht möchte, trotzdem aber einen Labrador kauft, sollte seinem Hund wenigstens während des täglichen Spazierganges einige, möglichst wechselnde Apportieraufgaben stellen und mit ihm zusammen Dummyarbeit ausüben.

Ein Labrador, der sein Dasein ausschliesslich im Vorgarten fristet oder nur zu Prestige- oder Dekorationszwecken angeschafft wurde, ist ein trauriger Labrador - und eben ein armer Hund ...

Jeder, der einen Labrador als Begleit- und Familienhund hält, wird jedoch bald merken, wie viel reaktionsstärker und ausgeglichener sein Hund wird, wenn er durch Arbeit und Training gefordert wird.

Seine vielgepriesene Leichtführigkeit bedeutet nicht, dass er sich von selbst erzieht. Der Tatsache, dass der Labrador zu einem großen kräftigen Hund heranwächst, sollte man von Anfang an Rechnung tragen

Dummyarbeit...

Die Dummyarbeit entstand Mitte des 20. Jahrhunderts in England. Nichts eignet sich besser für das Heranführen eines jungen Hundes an die retrieverspezifische Apportierarbeit oder das Verbessern bzw. Erhalten des Leistungsstandes eines ausgebildeten Hundes außerhalb der Jagdsaison.

Da Dummys (Attrappen in Form von Leinensäckchen) anstelle von Wild zum Apportieren verwendet werden, bietet sich die Dummyarbeit auch in besonderem Maße für die artgerechte Beschäftigung eines Retrievers ohne Zielsetzung des zukünftigen praktischen Jagdeinsatzes an. Nachdem sich nahezu alle jagdlichen Situationen mithilfe von Dummys nachstellen lassen, ist diese Art der Hundearbeit nicht nur aus jagdethischer Sicht für nichtjagende Hundebesitzer empfehlenswert, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der typischen Arbeitseigenschaften des Retrievers.

Es gibt zahlreiche Dummyprüfungen und Working-Tests. Diese orientieren sich an den klassischen Retriever-Disziplinen, wie dem Markieren sichtig geworfener Dummys, dem Einweisen auf nicht sichtig gefallene Dummys und der Suche.

 

 

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